Fünf Magdeburger, ein Tisch, viele Themen

 

Von Fernweh, Traumfrauen und der Kunst, sich zwei Stunden Zeit zu nehmen

Ein Vormittag am Breiten Weg. Im Geschäft an der Ecke in Nachbarschaft zum Allee-Center ist kurzzeitig eine Pop-up-Gallery eingerichtet. Rayk Weber zeigt hier für ein paar Wochen 26 Fotografien unter dem Motto „Frau mit Fernweh. Die Reise geht weiter.“ Rustikal ist es hier. An Wänden, auf Staffeleien, auf dem Boden – überall sind Fotos zu sehen. Mittendrin in der Ausstellung: ein Tisch – also ein Holzgestell, umfunktioniert zu einer Frühstückstafel. An die hat der Fotograf fünf Magdeburger geladen. Sie kommen aus verschiedenen Richtungen und Bereichen. Unternehmer, Rechtsanwältin, Psychologin. Einer reist beruflich um die Welt, ein anderer steuert Abläufe auf Baustellen. An diesem Vormittag sitzen sie hier, weil sie etwas gemeinsam haben: Sie schätzen die Kunst der Fotografie, und sie unterstützen die Arbeit von Rayk Weber. Zwei Stunden an einem Tisch sprechen sie über Fotos – na klar. Aber auch über Kunst, über persönliche Erinnerungen und philosophieren über ihre Heimatstadt.